Die Temperaturen erreichen ihr Hoch und unsere Stimmung ebenso. Die Sonnenstrahlen wärmen unsere Haut und ein leichtes Lüftchen schmeichelt ihr noch dazu. Eine Einladung, die Seele baumeln zu lassen. Ausflüge unternehmen, draußen sein, Freunde treffen, Spaß haben, …
Was jetzt noch fehlt ist die richtige Kleidung, die uns mit leichten Materialien und angenehmen Schnitten das Sommerfeeling perfekt macht und uns auch die Hitze gut ertragen lässt. Ein luftiges Kleid wäre jetzt ideal – denkst Du vielleicht, aber gleichzeitig fragst Du Dich: „Welche Kleider stehen mir überhaupt oder bin ich doch kein Kleidertyp“?

Kleider? Nein Danke!

Ich selbst liebe Kleider, sie sind mir im Sommer wie auch im Winter zu treuen Begleitern geworden. In meiner Beratungspraxis erlebe ich allerdings sehr oft das Gegenteil. Wenn es darum geht, einzelne Kleidungsstücke durchzusprechen – welcher Schnitt, welche Länge und so weiter für meine Kundin perfekt wären, wird beim Thema Kleid oder Rock gerne abgeblockt. 

Selbstverständlich respektiere ich die Entscheidung. Allerdings erlaube ich mir das Angebot zu machen, trotzdem miteinander einmal hinzuschauen und Möglichkeiten zu entdecken, an die meine Kundin bis dahin nicht gedacht hatte.

Immer wieder darf ich dann erleben, wie es diesen Aha – Moment gibt. Selten sofort, aber mit der Zeit verabschieden sich die Vorbehalte und dann ist die Freude erst zaghaft und später riesengroß, wenn dann doch die perfekte Kleidervariante gefunden wurde.

Für jede gibt es DAS passende Kleid, davon bin ich überzeugt.“

Vielleicht hast auch Du bis jetzt nur noch nicht gewusst, auf was es dabei ankommt und wie auch Du zu Deinem perfekten Kleid findest? Dann werden Dir meine Tipps helfen herauszufinden, was Dein Kleid braucht, um perfekt zu Dir zu passen.

Tipp 1
Das Hauptproblem, das ich bei den meisten meiner Kundinnen entdecke, wenn es um ihre Kleiderwahl geht, ist der Schnitt. Oft wird die Figur nicht ideal betont und schon fühlt frau sich ganz unwohl beim Blick in den Spiegel und ist davon überzeugt, einfach kein Kleidertyp zu sein. Deshalb:

Schaue Dir Deine Figur im Spiegel genau an und entdecke Deine Schokoladenstellen, konzentriere Dich auf sie und lass uns überlegen, wie Du sie gut betonen kannst. An das Kaschieren kommen wir dann später. 😉

Tipp 2
Magst Du Deinen schönen Busen? Dann wähle einen entsprechenden Ausschnitt, der ihm einen guten Rahmen gibt.
Ein Kleid in Wickeloptik ist für einen größeren Busen ebenfalls eine wunderschöne Variante. Ist Dein Busen eher etwas kleiner, dann probiere doch einmal den Empirestil (Bund direkt unter dem Busen).

Egal, welche Variante oder Ausschnitt Du wählst, gemeinsam mit einem gutsitzenden BH wirst Du Dir ein tolles Dekolleté zaubern.

Tipp 3
Lässt Dein weiblicher Körper eine schöne Taille sehen? Warum dann nicht einen entsprechenden Schnitt wählen, zum Beispiel in der A- oder X-Linie? Bist Du etwas üppiger unterwegs, dann wähle eine angedeuteten X-Linie, bei der die Schnittführung ebenfalls körpernah in der Taillengegend liegt.

Tipp 4
Du hast tolle Beine? Dann zeige sie doch auch – im Mini-Kleid, französischer Länge (knieumspielend) oder direkt oberhalb des Knies. 

Auch wenn gerade Midi- und Maxi-Länge hoch im Kurs stehen, musst Du sie deshalb nicht verstecken, wenn Dich ein kürzerer Saum besser aussehen lässt.

Tipp 5
Entdecke Deine schmalen Stellen. Du kannst sie mit einem Bund, einem Gürtel, einem Farbwechsel oder Saum betonen und damit zeigen, wie schmal Du dort bist, anstatt gerade hier zu umspielen und Dich kräftiger wirken zu lassen, als Du tatsächlich bist. Übrigens: eine kleine Investition in einen guten Änderungsschneider ist oft Goldes Wert.

Tipp 6
Hast Du insgesamt üppige Kurven? Dann wähle ein fließendes, gut fallendes Material, das Deine Rundungen weich umspielt und damit Deine weibliche Silhouette gekonnt zur Wirkung kommen lässt.
Dabei kannst Du einen schwingenden Rock wählen, der Deine Hüften weich umspielt oder probiere einen körpernahen, guten Schnitt aus, der Deinen femininen Körper gekonnt betont. Und habe keine Angst vor „zu viel Figur“:

Weibliche Rundungen sehen in Kleidern fantastisch aus!

Tipp 7
Du bist eher von kurzer Statur? Dann achte darauf, dass Du die Saumlänge kürzer wählst, damit genug Beinlänge zu sehen ist, das verleiht Dir dann auch insgesamt mehr Länge. Das Gleiche gilt auch für die Ärmel.

Ebenfalls wichtig ist, dass Du optische Unterbrechungen vermeidest, wie Farbwechsel, Colourblocking oder andersfarbige Gürtel. Jeder wahrnehmbare Wechsel kostet Dich sozusagen optische Länge. Besser ist es, mehr Ton-in-Ton zu bleiben.

Tipp 8
Bei Dir ist die Länge kein Problem? Du hast davon eher ein bisschen zu viel und bist zudem recht schlank? Dann kannst Du genau mit diesen optischen Unterbrechungen spielen. Außerdem kannst Du einen Trick anwenden: Wähle für den oberen Teil Deines Kleides einen dunkleren Farbton als im unteren Teil. Du wirst sehen, was das für einen Unterschied macht.

Tipp 9
Möchtest Du Dein Bäuchlein kaschieren (oder andere kräftigere Stellen an bei Dir)? Dafür gibt es mehrere Tricks: geschickte, leichte (keine üppigen!) Faltenwürfe, diagonale Linien, ungleichmäßige Musterungen, einen dunkleren Farbton und matte Stoffe.
Und dann habe ich noch einen ganz wichtigen Hinweis für Dich: 

„So wie Du Deinen Bauch betrachtest – von oben und viel zu kritisch – nimmt kein anderer ihn wahr.“

Tipp 10
Verstecke Dich nicht in einem Zelt – gemeint ist ein zu weites Kleid, wie sie leider gerne von Labels für große Größen angeboten werden, um damit ein „Zuviel“ zu verstecken. Alles, was Du hier zu großzügig umhüllst, wird auch großzügig als Umfang wahrgenommen und Deinem Körper zugeordnet.
Zusätzlich verlierst Du auch hier wieder optische Länge.

Tipp 11
Du bist eher der sportliche Typ? Dann stehen Dir Kleider mit einer H-Linie gut, die körpernah und ohne deutliche Betonung der Taille verläuft. Trotzdem kannst Du auch einen schmalen Gürtel tragen, der den Ton Deines Kleides mit aufnimmt. Was dem sportlichen Typ auch gut steht: gerade und grafische Muster, damit kannst Du wunderbar spielen.
Außerdem solltest Du etwas festere Materialen wählen, die besser zu Deiner sportlichen Figur passen, aber trotzdem nicht steif wirken.

Tipp 12
Passe das Muster (denn von denen gibt es auch in diesem Jahr viele) Deiner Körpergröße an. Bei großen Mustern besteht leicht die Gefahr, dass sie Dich erdrücken, wenn Du kleiner bist. Wohingegen sie stimmig wirken, wenn Du selbst auch größer bist.

Auch Deiner Persönlichkeit kannst Du mit der richtigen Musterwahl Ausdruck verleihen. Hast Du schon einmal wahrgenommen, wie unterschiedlich Muster auf Dich wirken? Manche sind sehr kontrastreich, mit deutlichen Konturen, andere dagegen sind weich und ineinanderfließend. Überlege, was zu Dir passt und was Deinen Typ widerspiegelt.

„Lasse Dich nicht zu sehr von der Mode verführen, sondern bleibe Dir selbst treu.“

Tipp 13
Finde die richtigen Farben für Dich, die Dein Gesicht frischer und jünger aussehen lassen und Dich zum Strahlen bringt. Damit hast Du optisch schon einen riesigen Pluspunkt auf Deiner Seite.

Tipp 14
Das Wichtigste ist, mit was DU Dich wohlfühlst.
Trotzdem kannst Du entdecken, was Dir sonst noch steht und immer mal wieder etwas Neues ausprobieren.

Mode ist, was Du draus machst.

Tipp 15
Übrigens: Sei nicht enttäuscht, wenn Du mit all den Tipps und großer Anstrengungen nicht gleich DEINE Kleider findest. Manchmal präsentiert uns der Modetrend leider gerade nicht das, was wir brauchen. Dann versuche es einfach in der nächsten oder übernächsten Saison wieder. Es braucht manchmal etwas Geduld, aber Du wirst sie finden, da spreche ich aus eigener Erfahrung.
Dann werden sie Deine treuen Begleiter werden, weil sie perfekt zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen.

Tipp 16
Last but not least: Wenn Du beim Umsetzten und Ausprobieren immer noch den Eindruck hast, dass Dir Kleider nicht stehen, stelle Dir die Frage, woher dieser Eindruck bei Dir kommt. Sind es tatsächlich Deine Proportionen oder Körpermaße? Oder hält sich vielleicht irgendwo eisern ein Glaubenssatz bei dir fest? Ein Satz, den du aus früheren Zeiten kennst und der dir weiß machen will, dass Kleider und Du nicht zusammengehören? Dann überprüfe ihn einmal gründlich und stelle fest, dass heute alles neu und nach Deinen eigenen Regeln betrachtet werden darf.

Was bedeuten Kleider für Dich?

Du siehst, Du brauchst nicht alles zu kaschieren oder generell auf Kleider zu verzichten, nur weil Du nicht alles optimal an Dir findest. Betone das, was Du an Dir magst oder wofür Du von anderen immer wieder Komplimente bekommst, statt es zu verstecken. 

Entdecke, welches Feeling Dir das Kleidertragen geben kann
– weiblich, stylisch, bequem, schick, sexy, frech, individuell.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Neu-Entdecken. Und wenn Du Dir doch noch Unterstützung wünschst, dann melde Dich bei mir. Gemeinsam werden wir herausfinden, was das passende Kleid für Dich ist – und nicht nur das. 😉

 

Buche ein kostenloses Kennenlern-Gespräch mit mir.